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Full text of "Oniscoiden-, Diplopoden- und Chilopoden-Gemeinschaften im Untersuchungsgebiet „Síkfõkút-Projekt" (Ungarn)"

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Opusc. Zool. Budapest, XVI, 1—2, 1979 


Oniscoiden-, Diplopoden- und 
Chilopoden-Gemeinschaften im Untersuchungsgebiet 
„Sikfókúi-Projekt“ (Ungarn) 


Von 


E. H. SZÉKELYHIDY und I. LoksA* 


Abstract. To establish the quantitative proportions of populations the authors used 25x 25 
em (= 1/16 m?/ litter and soil samples. In four occasions the authors examined besides the litter 
and the loose humus horizon the soil beneath it down to 20 em depth. The examinations were carried 
out for two years. For qualitative investigations of species 10 ethylene glycol soil traps were functio- 
ned continuously. 

The authors established that the population of Oniscinea comprised 3, that of Diplopoda 9 
and that of Chilopoda 14 species. Iu litter consumption the group of Oniscinea play an inferior 
role, while the importance of Diplopoda is great. On the basis of indirect caleulations they consume 
5— 6% of the annual litter. The vertical movement of Diplopoda, in the sampling area is negligible, 
while the same of Diplopoda, especially those of Geophilomorphae is significant. With conventional 
sampling the species composition of Geophilomorphae may be established but their quantitative 
proportions might only be guessed. 

The greatest dominance is displayed aniong the Diplopoda by Chromatoiulus projectus: among 
the lithobiomorph Chilopoda the species of Lithobius mutabilis and L. muticus: while tamong the 
geophilomorph Chilopoda the species of Schendyla nemorensis and Clinopodes flavidus. 

The evaluation of the material is based on the data presented in 12 tables. 


Im Rahmen der in Ungarn laufenden Ókosystem-Forschungen sind zahl- 
reiche Bekanntmachungen über die in Sikfóküt durchgeführten Untersuchungen 
bisher veröffentlicht worden (Jaxucs, 1973; Papp, 1972: Paper & Toru, 1973 
etc.). Die vorliegende Arbeit liefert den ersten Beitrag über die qualitativen und 
quantitativen Verhältnisse der Oniscoiden-, Diplopoden- und Chilopoden- 
Gemeinschaften dieses Waldbestandes. 

Ohne auf die ausführlichen Vegetationsverhültnisse des Untersuchungs- 
gebietes an dieser Stelle eingehen zu müssen, diese sind den weiter oben ange- 
führten Arbeiten zu entnehmen, sei bloss erwáhnt, dass es sich um einen etwas 
über. 60-jährigen. Traubeneichen-(Zerreichen-)Bestand (Quercetum petraeae — 


* Frau Halisz, Edit Székelyhidy und Dr. [mre Loksa, ELTE Allatrendszertani és Ókológiai Tanszék (Lehrstuhi 
für Tiersystematik und Ökologie der Eötvös-Loränd-Universität), 1088 Budapest VIII., Puskin-u. 3. 


151 


Sikfokut Project 


Abb. 1. Geographische Lage des Untersuchungsgebietes „Sikfókůt-Projekt". Schwarz angedeutet 
ist die zonale Verbreitung der Traubeneichen-(Zerreichen-)Bestánde (naeh Jakucs) 


cerris) handelt, deren geographische Lage auf Abb. 1 veranschaulicht wird. 
Den Habitus in Spütherbst und Frühjahr des Waldbestandes führen wir auf 
Abb. 2 u. 3 an. Die Untersuchungen wurden in dem strauchartigen, aus dem 
Gesichtspimkt der Krautschicht in dem Subnudum übergehenden Fazies durch- 
geführt. 

Die Aufsannnlungen wurden im Jahre 1974 und 1975 durchgeführt. Im ers- 
ten Jahr wurden monatliche Proben in der Vegetationsperiode (vom März bis 
Oktober) genommen, im zweiten Jahr im April, Juli, September und November. 

Zur Bestimmung der qalitativen und quantitativen Verhältnisse wurden 
folgende Sammelmethoden angewandt. Die quantitativen Proben wurden mit 
Hilfe eines 25%25 em flächengrossen Bodenausstechers entnommen, wobei nur 
die Streu und obere Humussehicht heriicksichtig wurde. Die Proben wurden 
in Insektensieben von 1 em? Maschenweite ausgesiebt, die Tiere an Ort und Stelle 
ausgelesen. 10 Parallelproben bildeten eine Aufnahme. 

Um die vertikale Migration der untersuchten Tiergruppen verfolgen zu 
können, wurden bei 6 Gelegenheiten auch tiefere Proben genommen. Diese 
wurden mit dem Bodenausstecher nach Zıcsı (1957) bis 20 em Tiefe entnommen. 
Diese Proben wurden mit der Hand, ohne Sieben, ausgelesen. 

Zur Ergänzung der quantitativen Proben wurden 10 Ethvlenelvkol- Barber- 
fallen ausgestellt, die bei den quantitativen Probeaufnahmen geleert wurden. 


152 


Ergebnisse der quantitativen Untersuchungen 


Ausser der Gestaltung der zónologischen Charakteristiken bei den einzel- 
nen Tiergruppen, befassen wir uns ausführlicher nur mit den dominanten Arten. 
Das Primár-Material und die Berechnungen des gesamten Arten-Destandes sind 
den Tabellen I— XII. zu entnehmen. 

A. Landasseln (Oniscinea) und Doppelfüssler (Diplopoda). 


Während den quantitativen Aufnahmen konnten folgende Arten nachge- 
wiesen werden: 


Oniscinea: Porcellium collicola VERH. 
Protracheoniscus amoenus Dourp. 
Orihometopon planum B. L. 

Diplopoda: Heteroporatia bosniense VERH. 
Polydesmus complanatus L. 
Chromatoiulus projectus dioritanus VERH. 
Leptoiulus proximus NEMEC. 
Cylindroiulus boleti Kocn. 
Polyzonium germanicum BRANDT. 


In dieser Biozónose ist die Bedeutung der Asseln untergeordnet. Ihre maxi- 
male Individuendichte betrug 12,8/m?, nur Porcellium collicola erreicht in der 
zweiten Halfte des Jahres, wáhrend ihrer Vermehrungsperiode, hóhere Dominanz- 
Werte. 

Die Diplopoden hingegen spielen in diesem Bestand eine bedeutende Rolle. 
Wie aus den Aufnahmen zu ersehen, halten sie sich ausschliesslich in der Streu- 
und Humusschicht auf, nur in der Winterperiode ziehen sie sich einige cm tief 
in den Boden zurück. 

Es wurde die Gesamtindividuendichte (Abb. 4) und Produktion (Abb. 5) 
der Asseln und Diplopoden gemeinsam während der einzelnen Aufnahmen ver- 
anschaulicht. In Tabelle 1 sind die heiden Werte zusammengefasst. 


Tabelle 1. Gesamtabundanz- und Produktionswerte der Asseln und Diplopoden 


1974 
Monat | III | IV | v | VI | VIT | VIII | Ix | A 
eg Eet KG. a = 
| 
A[m* 24.0 32,0 35,2 19,2 44,8 34,0 52,8 51,2 
P/mé/mg 6107 7418 8550 5324 5739 5870 8448 S805 
1975 
Monat | IV | VII | IX | x 
Ajin? | 30,4 | 41,6 | 44,8 40,0 
P/nffmg 


5328 | 5114 | 6954 1214 


Tabelle 2. Individuendichte von Chromatoiulus projectuss ( Afm*), Dominanz innerhalb der Gruppe 
(Da), Produktion ( P/n?), Prockengewicht pro mg und prozentueller. Gewichtsunteil innerhalb der 
Gruppe (Gy) 


1974 
~ — — I — s 
Monat | HH. IV. V. | VI. VIJ. VIII IX. X. 

Y | | i PE NEN — 
A[m? 17,6 20,8 24,0 16,0 20,8 16,0 30,4 32,0 
D, 73,33 65,00 68,18 83,33 46,43 52,65 57,58 62,50 
P/n 7056 8152 5254 5226 5541 7701 8211 
G%, 96,02 95,13 95,34 98,68 91,05 94,39 91,16 93,26 

1975 
— — — — = — kalen ee 
Monat | IV. Vil. 1X. AT 
Aj mê 19,2 25,6 24,4 20,8 
D, 63,13 61,54 53,57 52,00 
P/mt/mg 4874 6352 6011 6598 
Go, 91,47 92,68 86,57 91,46 


Bei sámtlichen Untersuchungen erwiesen sich die Werte von Chromatoiulus 
projectus am höchsten. Da die Entwicklung dieser Art 2—3 Jahre dauert, konn- 
ten stets adulte und juvenile Tiere angetroffen werden. Die Vermehrung ergolft 
im Juni-Juli, durch die geschilderte Aufnahme-Methode liessen sich juvenile 
Tiere erst nach zwei-drei Monaten nachweisen. Wie aus Ta belle 2 ersichtlich, sind 
die Individuen — und Gewichtswerte dieser Art stets hoch. 

Erwähnenswert sind noch Arten ( Heteroporatia bosniense und Polyzonium 
germanicum ), obwohl sie nicht mit hoher Individuenzahl vertreten waren. H. 
bosniense deswegen, da dies die einzige Diplopoden-Art ist, deren vollkommene 
Entwicklung sich innerhalb eines halben Jahres abspielt. Bei einer eventuellen 
Gradation muss sie als bedeutender Streukonsument in Betracht gezogen werden. 
Die Ernährungsweise von P. germanicum ist noch nicht geklärt, sie wurde in der 
Humusschicht und in der untersten Streuschicht angetroffen. Durch die beson- 
dere Ausbildung ihrer Mundwerkzeuge kann sie nur weiche Substanzen aufnah- 
men. 

Aufgrund der Untersuchungen des Botanischen Institutes der L. Kossuth 
Universitàt Debrecen, betrug die Gesamtmenge des Fallaubes im Jahre 1974 
von Marz bis Dezember 429,6783 g/m?. Aufgrund der Untersuchungen von GERE 
(1956), die zwar in einem anderen Bestand durchgeführt wurden, verzehren die 
Diplopoden 5—6% der Gesamtstreu pro Jahr. Bezüglich der Untersuchungs- 
periode wůrde dies in unserem Falle 21,4840 g ausmachen. Die angefiihrten An- 
gaben sind nur Orientierungswerte, genauere Untersuchungen sind in Gang ge- 
setzt worden. 


194 


mk tur jyadsy ce "Ag 


JATAN NU qyodsy: "e "(HIV 


^ 


Ind. 


IL IJV V VE ML VIH. X. X. IV. VI X. XI. 
1974. 1975, 


Abb. 4. Veränderungen der Individuenzahldichte (A/m?) bei den Oniscoideen, Diplopoden (D) und 
Chilopoden (Ch) 


B) Hundertfüssler (Chilopoda) 


In den quantitativen Proben konnten folgende Arten nachgewiesen wer- 
den: 


Lithobiomorpha: Litobius forficatus L. 
Litobius mutabilis Koch 
Lithobius muticus Kocu 
Lithobius agilis BRÖL. 
Lithobius pusillus LATZ. 
Monotarsobius aeruginosus KocH 
Scolopendromorpha: Cryptops hortensis BROL. 
Cryptops anomalans NEWP. 
Geophilomorpha: Schendyla nemorensis BRO. 
Brachyschendyla montana ATT. 
Scolioplanes transsylvanicus VERH. 
Henia illyrica MEIN. 
Geophilus proximus VERH. 
Clinopodes flavidus KocH. 


Diese, verschiedenen Gruppen angehörenden Arten unterschieden sich 
auch in der Lebensweise voneinander. Die Lithobiomorphen und Scolopendro- 
morphen bewegen sich äusserst rasch und ernähren sich räuberisch, hauptsäch- 
lich von verschiedenen Insekten. die kleineren Formen vorwieglich von Collem- 
bolen der Streuschicht. Die Geophilomorphen hingegen leben in verschiedener 
Tiefe des Bodens und ernähren sich von kleinen Lumbriciden, Enchytraeiden 
und Fliegenlarven (BRAUNS, 1968). In Bodenrissen oder Regenwurm-Gängen, 
wie auch in Wurzel-Gängen können sie auch in tiefere Schichten des Bodens ein- 
dringen. In einem Hainbuchen-Eichenbestand des Cserhát-Gebirges, am Fusse 
des Naszäly-Berges, wo grosskörperige Lumbriciden-Arten (L. polyphemus, D. 
platyura platyura und D. p. depressa) weit verbreitet sind, konnten sie auch bis 
1,8 m Tiefe nachgewiesen werden. 


166 


In Tabelle 3 fassen wir die quantitativen Verháltnisse der in der Streu und 
im Boden bis 20 em Tiefe angetroffenen und auf 1 m? berechneten Werte der 
Individuendichte an. 


Tabelle 3. Individuendichte (Alm?) der Chilopoden-Gruppen in der Streuschicht bzw. im Boden 
(9-20 cm) 


1974 1975 
Monat Monat 
VII. X. IV. VII. IX. XI. 
Lithobiomorphen 
in der Streuschicht 70,4 32,0 30,4 41,6 41,6 48,0 
Scolopendromorphen 
in der Streuschicht 4,8 3,2 1,6 _ 6,4 4,8 
Geophylomorphen 
in der Streuschicht 22,4 9,6 22,4 6,4 19,2 8,0 
Scolopendromorphen 
im Boden — _ _ — 1,6 — 
Geophilomorphen 
im Boden 96,0 | 64,0 54,4 102,4 123,2 108,8 


1000 mg 


d 
—“* x 
D 
ve A 
P 
FON 
` 
b 
` 
` Á 
PN x 
Y EN EN 
V/A ` Mert 
Ay ` 
y x 
Vl. VH. VIII. IX. X. IV. VII. IX. XI. 
1974. 1975. 


Abb. 5. Veränderungen der Produktionswerte (Zoomasse: P/m?) bei den Oniscoideen, Diplopoden 
(D) und Chilopoden (Ch) 


157 


Tabelle 4. Werte der Charakteristika von Lithobius mutabilis in den verschiedenen Monaten 


1974 
| — e l | Lr 
III. | IV. | V. Le | vu | vill. | IX x 
A/m? 19,2 17,6 24,0 25,6 40,0 22,4 | 27,2 16,0 
D | 3529 28,95 | 33,33 | 2909! 4098] 56,00 | 32,69 | 35,71 
P/m?/mg 606 | 536 664 858 | 1122 818 $38 576 
G/% 33,84 | 29,10 | 29,14 | 24,07 | 33,67! 43,1 | 33,55 | 42,90 
1975 
| IV. VII. 1X. | XI. 
| 
BAQA 
A[m? | 16,0 28,8 20,8 27,2 
D | 29,42 60,00 30,96 44,74 
P/m? (mg) 573 712 459 547 
G/% | 25,44 39,77 24,68 | 29,51 


Das betrüchtige Ansteigen der Abundanzwerte bei den Geophilomorphen 
im Jahre 1975 Want sieh mit don höheren Niederschlagsmengen erklären. (Nach 
Angaben des Meteorologischen Lehrstuhles der L. Kossuth Universitát, Deb- 
recen betrug die Gesamtmenge der Niedersehlàge im Jahre 1974 808 mm, 1975 
675 mm). 

Bei drei Aufnahmen wurde der Bodenausstich in zwei Schichten (0— 10 em 
und 10 —20 cm) gesondert nach Tieren untersucht. Auf Abb. 6 ist die Gesamt- 
zahl der Chilopoden entsprechend der Verteilung in der Streuschicht und in den 
beiden Schichten des Bodens veranschaulicht. Die meisten Tiere wurden in der 
oberen Bodenschicht angetroffen, dort wo auch die meisten Gänge und Hohl- 
ráume anzutreffen sind. Auf Abb. 6 wurden die Verhiiltnisse des Monates Sep- 
tember 1975 veranschaulicht, ähnlich gestaltete sich die Verteilung der Tiere 
auch in den Monaten Juli und November. 

Unter den Lithobiomorphen war Lithobius mutabilis während der Versuchs- 
zeit die hàufigste Art. Die Werte der Charakteristika werden in Tabelle 4 zu- 
sammengefasst. Die Entwicklung der Art ist langfristig, deswegen können ständ- 
ig junge und adulte Individuen angetroffen werden. Dn Fr ab: ist ihre Indi- 
v aduen? vhl niedrig, dies lässt sich durch das Eingehen der Tiere im Winter er- 
klären. Jungtiere können am häufigsten im Juli nachgewiesen werden. Übrigens 
ist dies für sámtlie he Lithobiiden kennzeiclinend. 

Hohe Abundanzwerte konnten noch bei Lithobius muticus festgestellt wer- 
den, diese erreichen bei einigen Aufnahmen die von L. mutabilis. Ebenfalls zahl- 
reich war noch die kleinkörperige Art Monotarsobius aeruginosus, während die 
übrigen drei Lithobius-Arten als akzessorische Elemente betrachtet werden 
kónnen. 

Von den Scolopendromorphen konnten nur zwei Arten im untersuchten 
Waldbestand nachgewiesen werden, u. zw. die kleinkörperige Cryptops hortensis, 
die auch eine Individuendichte von 6,4 pro m? erreichte und die grosskörperige 
Art Cryplops anomalans, die nur ganz vereinzelt vorkam. 


158 


Tabelle 5. Werte der Charakteristika von C. flavidus und S. nemorensis in den verschiednen Monaten 


Clinopodes flavidus 


1974 1975 
VIL | X. IV. VII. IX. XL 
A[m? 17,60 12,80 20,80 21,20 25,60 28,80 
D 18,33 20,00 38,24 26,56 20,61 26,47 
G% 51 43 52,43 78.96 67,78 54,06 59,85 
P/m? 1123 1363 2378 2448 3155 3234 


Schendyla nemorensis 


Alm? 67,20 38,40 25,60 64,00 60,80 56,00 


D 70,00 60,00 47,06 62,50 48,72 61,47 
G % 20,66 11,38 6,75 11,38 7,68 8,07 
P/m? 451 296 203 411 448 437 


Von den 6 im Untersuchungsgebiet nachgewiesenen Geophilomorpha-Arten, 
sind nur zwei von grösserer Bedeutung. Die kleine Schendyla nemorensis besitzt 
eine äusserst hohe Individuendichte (25,6 —67,2 pro m°), ihr Gewichtsanteil ist 
prozentuell niedrig, da es sich um eine kleinkórperige Art handelt. Die grosse 
Clinopodes flavidus (die auch eine Lange von 55 mm erreicht) wies eine Indi- 
viduendichte von 12,8 — 28,8) m? in 20 cm Tiefe des Bodens auf und erreichte 
im April 1975 einen Gewichtsanteil von 78,96%. Aus den angeführten Angaben 
lásst sich die Bedeutung dieser ráuberisch lebenden Art ermessen. Sie wurde 
übrigens bei feuchtem Wetter oft auch in der Streuschicht, angetroffen. 

In Tabelle 5 fassen wir die Charakteristika dieser beiden Arten in der Boden- 
schicht von 0 —20 em zusammen. Die Angaben beziehen sich auf 1 m? bis zu 20 
em Tiefe. 

Höhere Werte zeigt noch Henia illyrica, die ebenfalls eine grosskórperige 
Art ist (35 mm). Zwischen den drei angeführten Arten besteht unserer Meinung 
nach keine Nahrungskonkurrenz, hóchstens bei den Jungtieren. Die adulten C. 
flavidus ernáhren sich hauptsáchlich von kleinen Regenwürmern, bezüglich H. 
illyriea stehen uns keine genauen Beobachtungen zur Verfügung, doch ist es an- 
zunehinen, dass sie sich in erster Linie von kleineren Insektenlarven ernährt. 


Ergebnisse der qualitativen Untersuchungen 


Die Artenzusammensetzung des untersuchten Waldbestandes wurde durch 
die monatlich geleerten 10 Bodenfallen ergänzt. Es ist eine bekannte Tatsache, 
dass sich aus den Ergebnissen der Bodenfallen keine quantitativen Ergebnisse 
erzielen lassen. Die Funktion der Ethylenglykol-Fallen ist im Grunde genommen 
auch heute noch nicht genau bekannt. Im allgemeinen wird angenommen, dass 
die Tiere beim Ortswechsel in die Fallen geraten, doch kann auch der jsüssliche 
Geruch der Flüssigkeit eine Anziehungskraft besitzen. Wenn Kleinsäugetiere in 
die Falle geraten, so werden Silphiden und Staphyliniden angelockt. Für Diplo- 
poden, Isopoden und Chilopoden konnte dies nicht nachgewiesen werden (Biro, 


159 


1000 mg 


1X.1975. 1X.1975 


Abb. 6. Abundanz- (A/m?) und Produktionswerte (P/m?) bei den Chilopodengemeinschaften in der 
Laubstreu in Bodentiefen von 0 — 10 und 10 — 20 em 


1969). Die mit vier verschiedenen Flüssigkeiten (Ethylenglykol, Ethylenglykol + 
Fleischköder, 4%-Formol und Salzwasser) durchgeführten vergleichenden 
Fanguntersuchungen brachten für die von uns untersuchten Tiergruppen nahezu 
die gleichen Ergebnisse. Allein die jeweilige Aktivität der Tiere beeinflusst die 
Menge der in die Fallen geratenen Individuen, so dass aus unseren Fallenfang- 
Ergebnissen allein auf die Aktivitüt in den verschiedenen Untersuchungsperioden 
gefolgert kann. Ausserdem ist es uns durch den Fallenfang gelangen auch solche 
Arten nachzuweisen, die mit der quantitativen Sammelmethode nicht erbeutet 
werden konnten. 

Die Ergebnisse des Fallenfanges werden nur in Bezug auf die Asseln und 
Diplopoden gewertet, da Chilopoden nur vereinzelt vorkomen und auch dann 
nur solche Arten, die bisher mit der quantitativen Methode ebenfalls erbeutet 
werden konnten. 

Von den Asseln wurden in den Fallen die Arten P. collicola, P. amoenus und 
O. planum erbeutet, in höherer Individuenzahl nur die letztere (minimum 3, 
maximum 21 Exemplare). 

Von den Diplopoden konnten weitere drei Arten im Untersuchungsgebiet 
nachgewiesen werden, es sind dies: Glomeris hexasticha BRANDT, Julus scandina- 
vius BRANDT, Brachydesmussp. juv. Von allen drei Arten sind nur einige Exemp- 
lare gefangen worden. Aussagungen bezüglich ihrer Aktivitat kónnen nicht ge- 
macht werden. 

Cylindroiulus boleti, die während der quantitativen Aufsammlungen nur bei 
einer Gelegenheit gesammelt werden konnte, war in den Fallen — wenn auch nur 
mit wenigen Exemplaren — stets vertreten. Dies lásst sich mit der interessanten 
Lebensweise dieser Art erkláren. C. boleti ist keine ausgesprochene streubewohn- 
ende Art, sie lebt in morschen Holzteilen, Baumstümpfen und konnte so mit der 
üblichen Fangmethode nicht gefangen werden. Ausserdem bewegt sie sich in der 
Nacht und ist so in die Fallen geraten. Jungtiere konnten vom Oktober ange- 
fangen in den Fallen angetroffen werden. 


160 


Tabelle 6. Die Individuenzahl von Chromatoiulus projectus in den 10 Bodenfallen der verschiedenen 
Untersuchungsmonate 


1974 
- — = — | > 
V. VI | Vil. | VIII. IX. | X. | XI. | XII. 
75 94 | 119 | 106 | 84 | 30 | 18 | 7 
1975 
I. II. III. 
2 3 14 


Polydesmus complanatus ist ebenfalls in grösserer Anzahl in den Fallen an- 
getroffen worden als bei den quantitativen Aufnahmen. Dies hángt ebenfalls 
mit der Lebensweise dieser Art zusammen, da sie hauptsáchlich in Baumstiimpfen 
lebt und sich vorwieglich nachts bewegt. 

Massenhaft konnten in den Fallen die Vertreter der Art Chromatoiulus pro- 
jectus nachgewiesen werden, so dass bezüglich ihrer Aktivitát Folgerungen ge- 
zogen werden kónnen. Die Verteilung der Geschlechter lásst ebenfalls interessante 
Feststellungen machen. Eine intensivere Aktivität dieser Art beginnt im April, 
was mit den günstigeren Temperatur-Verhaltnissen in Verbindung gebracht 
werden kann. Im Juli erreicht sie die höchsten Individuenzahlen in den Fallen, 
ein Minimum konnte im November bis März festgestellt werden. In Tabelle 5 
fessen wir die Zahl der in den 10 Fallen angetroffenen Individuen den Monaten 
entsprechend zusammen. 

Interessant ist die Feststellung, dass in der maximalen Aktivitätszeit das 
Verhältnis der Männchen und Weibchen nahezu gleich war: 

Juli: 24 3, 31 9, 64 juvenile Tiere; August: 20 £, 18 9, 68 juvenile Tiere. 

Wie aus den Angaben zu ersehen, ist die Aktivität der beiden Geschlechter 
und der juvenilen Tiere nahezu gleich, wenn auch die absolute Menge der letzte- 
ren bedeutend höher ist. Aus diesen Angaben geht ferner noch hervor, dass die 
Paar-Wahl bei dieser Art anderes verläuft wie bei den Spinnen, wo die Männchen 
eine bedeutend grössere Aktivität aufweisen, da ihr Zahl in den Fallen immer 
viel höher ist. 


Zusammenfassung 


In der vorliegenden Arbeit werden die strukturzönologischen Ergebnisse 
bezüglich der Oniscoiden, Diplopoden und Chilopoden Gemeinschaften eines etwa 
60-jährigen Traubeneichen-(Zerreichen-)Bestandes (Quercetum petraeae-cerris) 
bekanntgegeben. 

Die Oniscoiden sind mit drei Arten vertreten, ihre Individuendichte ist je- 
doch äusserst niedrig, so auch ihr Anteil an der Zersetzung der Laubstreu. Die 
Diplopoden sind mit neun Arten vertreten, die hóchsten Individuenzahlen konn- 


11 161 


ten bei Chromatoiulus projectus festgestellt werden. Bedeutend ist noch die sich 
rasch entwickelnde Heteroporatia bosniense, sowie Polyzon ium germanicum. Auf- 
grund von vorausgehenden Untersuchungen anderer Autoren wird diesen streu- 
zersetzenden Arten jährlich von der Gesamtstreu ein Konsum von 5—6% zu- 
gemessen. 


Die Chilopoden-Gemeischaft wird von 14 Arten gebildet. Vertikale Unter- 
suchungen den Nachweis, das die Lithobiomorphen- Arten ausschliesslich in der 
Laubstreu leben, die Scolopendromorphen Arten zum grösstenteils ebenfalss da 
und in der obersten humosen Bodenschicht. Die Geophilomorphen Arten leben 
hauptsächlich im Boden, die höchsten Individuenzahlen konnten in einer Tiefe 
von 10 em nachgewiesen werden. Von den Lithobiomorphen erwies sich L. muta- 
bilis als dominant, zu gewissen Perioden tritt L. muticus als condominante Art 
auf. Bedeutend ist noch die Individuendichte von M. aeruginosus. Von den Ge- 
ophilomorphen erreichte S. nemorensis die höchste Individuenzahl, während C. 
flavidus, die ebenfalls zahlreich angetroffen werden konnte, schon wegen ihrer 
Körpergrösse als ráuberisches Element in der Nahrungskette eine ausschlagge- 
bende Bedeutung besitzt. Eine bedeutendere Art ist noch H. illyriea. 


SCHRITTTUM 


1. Baroau, J. (1958): Lebensgemeinschaften der Landtiere. — Budapest — Berlin, 1 — 560, 

2. GERE, G. (1956): The examination of feeding biology and hwntficative function of Diplopoda and 
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