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Full text of "Über einige Thamnodrilus-Arten und andere Regenwürmer aus Ekuador (Oligochaeta: Glossoscolecidae, Lumbricidae, Megascolecidae). Regenwürmer aus Südamerika, 3"

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AO 


HI 


Opusc. Zool. Budapest, XXIII, 1988 


Über einige Thamnodrilus-Arten und andere Regen- 
würmer aus Ekuador (Oligochaeta: Glossoscolecidae, 
Lumbricidae, Megascolecidae) 
Regenwürmer aus Südamerika, 3 


Von 
A. ZICSI und Cs. Cam 


Abstract. Thamnodrilus species collected in Ecuador were re-examined upon the base of the 
type-material and their descriptions completed. Two T’hamnodrius species new for science: Th. 
baloghi sp. n. and Th. botari sp. n. are described. Further species of the families Lumbricidae and 
Megascolecidae, new for the fauna of Ecuador, are enumerated. 


Im Februar 1986 und April 1987 konnten zahlreiche der Gattung Thamno- 
drilus BEDDARD, 1887 angehörende Arten von verschiedenen Fundorten aus 
Ekuador gesammelt werden. Da die bisherigen Angaben über das Vorkommen 
dieser Arten in Ekuador sehr sprärlich sind, die Stichhaltigkeit der Arten umstrit- 
ten ist, soll anhand des neugesammelten Materials den Arten gegenüber Stellung 
eingenommen werden. 

Ferner werden noch einige peregrin verbreitete Arten aus der Familie 
Glossoscolecidae, Lumbricidae und Megascolecidae, die bisher grösstenteils 
aus Ekuador nicht erwähnt wurden, angeführt. 

In einer vorausgehenden Arbeit wurde nachgewiesen (Zıcsı, 1988), dass 
sich Aptodrilus festae CosnErtı, 1904 fälschlicherweise als Typusart der Gattung 
Aptodrilus COGNETTI, 1904 in der Literatur eingebürgert hat (COGNETTI, 1906, p. 
226, Subgen. Apiodrilus, Tipo: Rhinodrilus [Aptodrilus] festae; MICHAELSEN, 
1918). Bei der Erstbeschreibung (COGNETTI, 1904, p. 15) wurde jedoch ein- 
wandfrei A. excelsus nov. gen., nov. spec. als Typusart designiert. Nachdem 
anhand von neugesammeltem Material festgestellt werden konnte, dass die 
bisher beschriebenen Aptodrilus-Arten zwei verschiedenen Gattungen angehören, 

| wurde von Zıosı (1988) für die als A. festae angeführte Art und für weitere in 
Ekuador gesammelte Arten eine neue Gattung aufgestellt (Onoreodrilus ZICSL, 
1988). 


* Dr. András Ziesi und Csaba Osuzdi, MTA Talajzoolögiai Kutatócsoport, ELTE Ällatrend- 
szertani és Ökológiai Tanszék (Bodenzoologische Forschungsgruppe der Ungarischen Akademie 
der Wissenschaften, am Lehrstuhl für Tiersystematik und Ökologie der Eötvös-Loránd-Universi- 
tät), 1088 Budapest, Puskin u, 3. 


14 Opuscula Zoologica 209 


Als MICHAELSEN die Typusart der Gattung Thamnodrilus (T. guliemi 
BEDDARD, 1887) einer Nachbestimmung unterziehen konnte, stellte er fest, 
dass die Typusart von Thamnodrilus, aufgrund der 6 Paar Chylustaschen, mit 
den Arten von Aptodrilus zu vereinen ist. Aus Prioritätsgründen wurde die 
Gattung Aptodrilus eingezogen, sämtliche Arten der Gattung Thamnodrilus 
eingeordnet (MICHAELSEN, 1955). 

Die meisten bisher bekanntgewordenen Z’hamnodrilus-Arten stammen aus 
Ekuador: P. excelsus (Co@NETTI, 1904), T. ruvidus (COGNETTI, 1904), T. unci- 
natus (MICHAELSEN, 1910). Nur T. uncinatus var. „®’, die im späteren als 7. 
Fuhrmanni (MICHAELSEN, 1918) und als selbständige Art beschrieben wurde, 
ist in Kolumbien gesammelt worden. Die voraus angeführten 3 Arten sind 
einander sehr ähnlich, MICHAELSEN neigte 1910 noch dazu, sie bloss als verschie- 
dene Formen zu betrachten. Später jedoch werden sie zusammen mit T. fuhr- 
manni und T. ohausi, als selbständige Arten belassen (MICHAELSEN, 1918). 

In den vorliegenden Aufsammlungen konnten mit Ausnahme von T. 
ruvidus (COGNETTI, 1904) alle bisher aus Ekuador gemeldeten Arten dieser 
Gattung, sowie auch T. [uhrmanni (MICHAELSEN, 1918) aus Kolumbien ange- 
troffen werden. Dieser Umstand ermöglicht es, die Originalbeschreibungen, die 
auf einer sehr beschränkten Anzahl von Exemplaren beruhen (uncinatus 2 
Exemplare, fuhrmanni 4 Exemplare, excelsus einige Exemplare), zu ergänzen. 
Ausserdem ist es uns gelungen, durch das freundliche Entgegenkommen von 
Herrn Prof. Dr. M. Dzwırro, Zoologisches Institut und Museum, Hamburg, das 
Typenmaterial von uncinatus, fuhrmanni und auch ein Exemplar von excelsus, 
welches Cooxwgrrt seinerzeit an MICHAELSEN übersandte und ebenfalls zum 
Typenmaterial gehört, einzusehen. Für die Überlassung des Typenmaterials 
sprechen wir Herrn Prof. Dr. M. DzwiLro auch an dieser Stelle unseren besten 
Dank aus. 


Fam. GLOSSOSCOLECIDAE MICHAELSEN, 1900 
Gattung Thamnodrilus BEDDARD, 1887 


Diagnose: Normale Borsten in 8 Längslinien. Männliche Poren intra- 
clitellial. Vordere Dissepimente verdickt. 5-6 Paar Chylustaschen (Rispen- 
schlauchtaschen) im 9., 10—14. Segment; sie münden frei in die Leibeshöhle. 
Geschlechtsapparat holoandrisch und metagyn. Samensäcke kurz, nicht weit 
nach hinten reichend. 


Thamnodrilus fuhrmanni (MICHAELSEN, 1918) 


Laut Originalbeschreibung aus dem Jahre 1913, wo sie noch als Rhinodrilus 
(Aptodrilus) uncinatus var. „®’ fungiert (MICHAELSEN, 1913, p. 242—245), 
wird eine Lage des Gürtels vom 14., 15—21. oder 1/2 23. Segment angegeben. 
Bei der Beschreibung der Art, also bei fuhrmanni sp. n. (MICHAELSEN, 1918, p. 
159 — 160), wird die Originalbeschreibung aus dem Jahre 1913 von MICHAELSEN 
als massgebend betrachtet und mit einigen Angaben ergänzt. Unter anderem 
wird in einer Tabelle auf p. 157 auch die Lage des Gürtels und die der Puber- 
tätsstreifen von T. fuhrmanni angeführt. Hier jedoch wird nur eine Lage vom 
15—1/2 23. Segment erwähnt. 


210 


Im vorliegenden Typenmaterial (Aptodrilus fuhrmanni MICHAELSEN, 
Inv.-Nr.: V 7749, Finca Camelia bei Titribi, leg. FUHRMANN) konnten tatsächlich 
drei Exemplare mit einem Gürtel von 15. bis 1/2 23. Segment, und mit Pubertäts- 
streifen vom 1/2 19. bis 1/2 24. Segment nachgewiesen werden, die auch in den 
anderen Merkmalen mit der Öriginalbeschreibung übereinstimmten. Ausser 
diesen drei Exemplaren liegt noch ein Tier vor, welches jedoch nicht zu T. 
Juhrmanni gehört, sondern eine andere Art darstellt, und der von Zıcsı neuer- 
dings (Zıcsı, 1988) aufgestellten Gattung Onoreodrilus eingereiht werden muss. 
Ob MICHAELSEN bei der endgültigen Beschreibung von T. fuhrmanni im Jahre 
1918 dies ebenfalls erkannt hat und deswegen die Gürtellage vom 14., 15— 21. 
Segment nicht mehr anführt, bleibt offen. Allenfalls ist für uns die Tatsache, 
dass im Typenmaterial von T. fuhrmanni keine Tiere mit einem Gürtel vom 
14., 15—21. Segment vorliegen, besonders wichtig, da im jetzigen Material 
zahlreiche Exemplare vorkommen, bei denen sich der Gürtel vom 15. bis 21. 
Segment erstreckt, die Pubertätsstreifen vom 1/2 19. bis 1/2 24. Segment reichen. 
Da die Arten der Gattung von Thamnodrilus aus Ekaudor sich vorwieglich in der 
Lage des Gürtels und der Ausdehnung der Pubertätsstreifen voneinander 
unterscheiden und diese Merkmale bei verschiedenenen Populationen konstant ver- 
folgt werden können, werden sämtliche Tiere, bei denen sich der Gürtel vom 
15—1/2 21., 21. Segment erstreckt, als neue Art für die Wissenschaft beschrie- 
ben. 

Anhand unseres Materiales führen wir eine kurze Beschreibung der Art 
Juhrmanni MICHAELSEN an. Esliegen uns von mehreren Fundorten zahlreiche 
Exemplare in verschiedenen Entwicklungsstadien vor. 


Länge 65—85 mm, Dicke 4—6 mm, Segmentzahl 90 — 125. 

Farbe weiss, pigmentlos. 

Kopflappen kuppelförmig, eingezogen, prolobisch. 

Borsten eng gepaart. Borstendistanz am Vorderkörper: aa : ab : be :cd = 
= 27:7: 29:4; hinter dem Gürtel: aa : ab : bc : cd = 38 : 8: 20:8; am Kör- 
perende: aa : ab : be : cd = 30 : 12 : 23 : 8. 


Ventrale Borsten vom 6—10. Segment und die des 18. Segmentes au 
Drüsenpapillen angeordnet und in Geschlechtsborsten umgewandelt. 

Weibliche Poren auf dem 14. Segment, hinter den Borsten ab. Männliche 
Poren auf Intersegmentalfurche 19/20, in Höhe der Pubertätsstreifen. 

Gürtel sattelförming, vom 15—23., 1/2 24. Segment. Pubertätsstreifen bei 
allen Exemplaren konstant vom 1/2 19— 1/2 24. Segment. 

Samentaschenporen zwischen Intersegmentalfurche 6/7—8/9, drei Paar. 

Innere Organisation: Dissepimente 6/7 —9/10 stark verdickt, 10/11 und 
11/12 weniger stark, die übrigen nicht verdickt. 

Die ventralen Borstenpaare des 6—10. Segmentes sind von innen durch 
mehrteilige in die Leibeshöhle hineinragende Drüsenfelder gekennzeichnet. 

Muskelmagen im 6. Segment, sehr gross. Lateralherzen im 7—9. Segment, 
mächtige Intestinalherzen im 10. und 11. Segment. Chylustaschen 5 Paar im 
10—14. Segment, entspringen ventrolateral auf einem kleinen Stiel, stehen 
in dorsaler Richtung frei. Rispenschlauchtaschen im Querschnitt einfach fjord- 
förmig (Abb. 1). 

Männliche Geschlechtsorgane: 2 Paar kleine Testikelblasen im 10. und 11. 
Segment, die ventromedian durch einen dünnen Schlauch verbunden sind. 


14% 211 


2 Paar grosse Samensäcke von Dissepiment 11/11 und 11/12 nach hinten ragend. 
Samensäcke des 12. Segmentes auch bis ins benachbarte Segment reichend. 
Samentachen drei Paar im 7—9. Segment. Es sind keulenförmige Gebilde mit 
langem Stiel, der nicht scharf von der Ampulle absgesetzt ist. 


Fundorte: AF/425, 1 Ex., Ekuador, Prov. Pichincha, zwischen Quito und Sto. Domingo, 
2650 m, neben der Hauptstrasse im Urwald, 19. II. 1986, leg. BENAVIDES + Loxsa + Zıost. — 
AF/321, 6 Ex., in verschiedenen Entwicklungsstadien, Fundort wie bei AF/425. — AF/257, 1+1 
juv. Ex., Prov. Cotopaxi; San Francisco de las Pampas, 1800 m, 8. II. 1986, leg. Loxsa + ONORE + 
+ Zıcsı, — AF/285, 2 Ex., Ebenda, Naranchito, 10. II. 1986, leg. LOKSA + ONORE + Zıost. 
AF/531, 70 Ex., Prov. Chimborazo, Cerca Juan de Valesco, 3200 m, Wiese, Paramo, 4. IV. 1987, 
leg. LOKSA + CorLomA + Zıcsı. — AF/532, 2 Ex., Prov. Bolivar, Las 4-esquinas, 3200 m, 3. IV. 
1987, leg. Loksa + Conoma + Zıcst. — AF/533, 27 Ex., Prov. Bolivar, Cashea Totoraz, 3200 m, 
Paramo, Waldgrenze, 3. IV. 1937, leg. Loxsa + CoLomA + Zıost. — AF/534, 40 Ex., Prov. Boli- 
var, Cashca Totoraz, 3100 m, Strauchvegetation, 3. IV. 1987, leg. LoxsA + COLOMA + car, — 
AF/535, 71 Ex., Prov. Chimborazo, Pohaluin, 3100 m, Paramo-Vegetation, Schwarzerde, 2. IV. 
1987, leg. Loksa + CoLoMA + Hoer, — AF/545, 1 juv. Ex. Prov. Chimborazo, 3900 m. 3. IV. 1987, 
leg. Loksa + Corowa + Brot, — AF/544, 5 juv. Ex., Prov. Bolivar, Las 4-esquinas, 3000 m, 2 
IV. 1987, leg. Loksa + COLOMA + Zıcst. — AF/546, 2 juv. Ex., Prov. Chimborazo, San Juan de 
Trigloma, 2200 m, 5. IV. 1987, leg. LoxsA + COLOMA + ZICSI. 


Thamnodrilus baloghi sp. nov. 


Dimensionen: Länge des Holotypus 60 mm, Dicke 4 mm, Segmentzahl 125; 
bei den übrigen Tieren: Länge 50 — 90 mm, Dicke 4—6 mm, Segmentzahl 110 — 
140. 

Farbe weiss, pigmentlos. 

Kopf kurz, kuppelförming, prolobisch, manchmal ganz eingezogen. Seg- 
mente vom EST? Segment wallförmig erhaben, Segmente 12. bis 14. mehrfach 
geringelt. 

Borsten am Vorderkörper eng gepaart, hinter dem Gürtel Borstenreihen 
allmählich grösser werdend, Borsten stark gebogen. Borstendistanz am Vorder- 
körper; an:ab:be:ed:dd = 19:715:2:45; hinter dem Gürtel: aa : ab: 
be : cd : dd = 25:6:20:5:70; am Schwanzende: aa : be : cd : dd = 26:19:26: 
19 : 50. 

Borsten ab des 7—10., 17., 18. Segmentes meistens von kleinen Drüsen- 
papillen umgeben, Borsten zu Geschlechtsborsten umgewandelt. Von innen sind 
bei einigen Tieren in diesen Segmenten kleine Drüsenfelder zu erkennen. 

Nephridialporen im 3. Segment beginnend, in der Borstenlinie cd. Weibliche 
Poren am 14. Segment, hinter der Borstenlinie 5. Männliche Poren münden im 
vorderen Teil des 20. Segmentes, in Höhe der Pubertätsstreifen. 

Gürtel beim Holotypus vom 15. bis 21. Segment, bei den übrigen Tieren 
auch vom 15— 1/2 21., 21. Segment, bei einigen Tieren ist manchmal ein dünner 
Dorsalstreifen auf dem 22. Segment zu erkennen. 

Pubertätsstreifen beim Holotypus vom 1/2 19—1/2 24. Segment, bei den 
Paratypen auch vom 1/2 19 — 1/4 oder 1/2 24. Segment. Samentaschenporen drei 
Paar, in Intersegmentalfurche 6/7 —8/9, in der Borstenlinie cd. 

Innere Organisation: Dissepimente 6/7-10/11 verdickt, 11/12—12/13 
schwach verdickt. Muskelmagen im 6.Segment, Lateralherzen vom 7-9.Segment, 
mächtige Intestinalherzen vom 10— 11. Segment. Perlschnurartiges Dorsalgefäss 
vom 11—22 Segment stark angschwollen. Fünf Paar Chylustaschen vom 10 — 14. 


212 


Abb. 1—3. Querschnitte durch Chylustaschen mit fjordförmniger Struktur. 1: Thamnodrüus fuhr- 
manni (MICHAELSEN, 1918); 2: Thamnodrilus baloghi sp. n.; 3: Thamnodrilus uncinatus (MicH- 
AELSEN, 1910) 


Segment, entspringen ventrolateral von einem kleinen Stiel, stehen in dorsaler 
Richtung frei, der obere freie Teil der Chylustaschen etwas abgeschnürt. Ris- 
penschlauchtaschen im Querschnitt einfach fjordförmig (Abb. 2). 

Männliche Geschlechtsorgane: Zwei Paar kleine, unpaarige Testikelblasen 
im 10. und 11. Segment, die ventralmedian durch einen kleinen Schlauch mitein- 
ander verbunden sind. Zwei Paar kleine, wurstförmige Samensäcke im 11. 
und 12. Segment. Drei Paar Samentaschen im 7—9. Segment, erstes Paar mit 
kurzem Stiel, zweites und drittes Paar mit langem Stiel, und platter löffel- 
förmiger Ampulle. 

Die neue Art unterscheidet sich von den übrigen Thamnodrilus-Arten 
eindeutig durch die Lage des Gürtels. Von Thamnodrilus uncinatus, der sie am 
nächsten steht, unterscheidet sie sich auch in der Form der Samensäcke und 
Samentaschen. 

Die neue Art wird zu Ehren nach Herrn Prof. Dr. J. Baroc (Budapest) 
benannt. 


213 


Fundorte: Holotypus: AF/539, Ekuador, Prov. Cotopaxi, San Francisco de las Pampas, 
1600 m, am Wegrand, 8. II. 1986, leg. LOKSA + OnorE + Zort, = Paratypen: AF/262, 132 EX., 
Fundort wie beim Holotypus. — AF/256, 1+7 juv. Ex., Fundort wie zuvor, 1800 m. — AF/261, 
14 Ex., Fundort wie zuvor, 1700 m. — AF/265, 21+4 juv. Ex., AF/271, 1 Ex., AF/272, 7+4 juv. 
Ex., Prov. Cotopaxi, San Francisco de las Pampas und Umgebung, 9. II. 1986, leg. Loxsa + Oxo- 
RE + Zıcsı. — AF/278, 38 Ex., Prov. Cotopaxi, San Francisco de las Pampas, zwischen Naranchito 
und Galapagos de las Pampas, im Urwald und auf Wiese, 10. IL 1986, leg. LOKSA + ONORE + 
+ Zıost. — AF/319, 2+1 juv. Ex., zwischen Quito und Sto. Domingo, 2300 m, Urwald, 19. II. 
1986, leg. Loxsa + BENAVIDES + Zıcsı. — AF/325, 1 Ex., Fundort wie zuvor, 1200 m, Urwald. — 
AF/310, 2+2 juv. Ex., Prov. Pichincha, Saloya, 1450 m, Urwald, 20. II. 1986, leg. Loksa + BEN- 
AVIDES + Zicst, — AF/523, 7+6 jav. Ex., 32 km von Otavalo in Richtung Selva Allegre, 3700 m, 
Grenze zwischen Paramo und Wald, an feuchten Stellen, 22. IV. 1987, leg, BENAVIDES + LOKSA + 
+ Zıosı. — AF/524, 5+9 juv. Ex., 53 km von Otavalo, vor Selva Alegre, subtropischer Urwald 
22, IV. 1987, leg. BENAVIDES + LOKSA + Zıcst. AF/525, 2 Ex., 15 km hinter San Jose de Mina 
vor Otavalo, 21. IV. 1987, leg. BENAVIDES + Lora + Zicsı. AF/526, 12 Ex., 10 km hinte 
San Jose de Minas, am Wegrand, sehr feuchte Stelle, 21. IV. 1987, leg. BENAVIDES + LOKSA + 
+ Zıcsı. — AF/527, 3+ 1 juv. Ex., 39 km von Otavalo in Richtung Selva Allegre, 3900 m, Paramo 
Vegatation, 22. IV. 1987, leg. BENAVIDES + LoksA + Zıese. — AF/528, 6+1 juv. Ex., 5 km hin- 
ter San José de Minas, Bachrand, 21. IV. 1987, leg. Bewavınpes + Loxsa + Zıcse— ATF/529, 
10+5 juv. Ex., 200 m vor San José de Minas, feuchte Stelle am Berghang, 21. IV. 1937, leg. BENA- 
VIDES + LOKSA + ZICSI. AF/530, 4+4 juv. Ex., 500 m hinter Tandajapa, Waldrand, 7. IV. 
1987, leg. Loxsa + Zıcsı. — Prov. Imbabura Urcuqui, 3000 m, VII. 1986, leg. ONORE. 


n 


P 


Thamnodrilus uneinatus (MICHAELSEN, 1910) 


Von den als Typen bezeichneten zwei Exemplaren dieser Art konnte unter 
Inv.— Nr. V 3313 (,Aptodrilus uncinatus MICHAELSEN, Ecuador, leg. Rıver“) 
nur ein Tier in der Sammlung des Zoologischen Institutes und Museums von 
Hamburg angetroffen werden. Da unsere Tiere mit diesem Originalstück und der 
Beschreibung von MICHAELSEN übereinstimmen, reihen wir unsere Exemplare 
dieser Art ein, und führen eine kurze ergänzende Beschreibung an. 

Kopflappen prolobisch, Borsten ab des 7-11. Segmentes auf kleinen 
Drüsenpapillen angeordnet. Bei einigen Exemplaren lassen sich auch von innen 
in diesen Segmenten kleine Drüsenfelder erkennen, die beim T'ypusexemplar 
nicht vorhanden waren. Dieses Merkmal scheint zu variieren, da auch bei 
Thamnodrilus baloghi sp. nov. Populationen vorkamen, bei denen von innen 
keine Drüsenfelder zu erkennen waren, bei anderen Populationen hingegen diese 
deutlich in Erscheinung traten. 

Weibliche Poren am 14. Segment hinter den Borsten ab. Männliche Poren 
auf Intersegmentalfurche 19/20 in Höhe der Pubertätsstreifen, sie sind auch 
von aussen bei einigen Exemplaren gut zu erkennen. Struktur der Chylus- 
taschen einfach fjordförmig (Abb. 3). 


Fundorte: AF/268, 1 Ex.; AF/270, 1+ 1 juv. Ex., AF/273- 274, 3+1 juv. Ex., AF/281, 
3 Ex., Ekuador, Pıov. Cotopaxi, San Francisco de las Pampas, Naranchito, im Urwald und auf 
Wiesen, immer nur im Boden, 9—10. II. 1986, leg. Loxsa + ONORE + Zıosı. — AF/314, 11 Ex.» 
Prov. Pichincha, zwischen Sto. Domingo und Quininde, 17 km hinter Sto. Domingo, am Bachufer; 
20. II. 1986, leg. BENAVIDES + Loxsa + ZICSI. AF/543, 1 Ex. Prov, Chimborazo, Malpote 5- 
IV. 1987, leg. LOKSA + COLOMA + Zıest. 


Thamnodrilus botari sp. n. 


Dimensionen: Länge des Holotypus 95 mm, Dicke 7 mm, Segmentzahl 158, 
bei den übrigen Tieren: Länge 65—100 mm, Dicke 5—6,5 mm, Segmentzahl 
117-160. 


214 


neo 


Farbe weiss, pigmentlos. 

Kopf prolobisch, erste Segmente nicht verwachsen, Kopf manchmal einge- 
zogen. Segmente 7—11 schwach wallförmig erhoben. Segmente vom 11-14. 
doppelt geringelt. 

Borsten am Vorderkörper eng gepaart, hinter dem Gürtel gehen die Bor- 
stenreihen allmählich auseinander, Borsten am Hinterkörper gebogen. Borsten- 
distanz am Vorderkörper: au:ab:be:cd:dd = 25:7:25:5:50, hinter dem 
Gürtel au : ab : bc : cd : dd = 35:10:25:7:50, am Schwanzende aa:ab:be: 
oi : dd = 20 : 15 : 25 : 15 50. 

Borsten ab des 6—10. Segmentes sowie die des 17. Segmentes von kleinen 
Drüsenpapillen umgeben und in Geschlechtsborsten umgewandelt. Von innen 
sind an diesen Segmenten keine Drüsenfelder zu erkennen. 

Nephridialporen am 3. Segment beginnend, in der Borstenlinie cd. Weib- 
liche Poren am 14. Segment, hinter der Borstenlinie b. Männliche Poren münden 
in der Intersegmentalfurche 19/20 in Höhe der Pubertätsstreifen aus. Männliche 
Poren von aussen nicht erkannt. 

Gürtel beim Holotyus vom 15—23. Segment, Pubertärsstreifen vom 1/4 
19—25. Segment. Gürtel bei einigen Tieren nur bis 1/2 23. Segment reichend. 
Gürtelsegmente 15, 16 und 17 ventromedian genähert (Abb. 4). 

Innere Organisation: Dissepimente 6/7 —9/10 stark verdickt, 10/11 nur 
etwas verdickt, die übrigen nicht verdickt. Muskelmagen im 6. Segment. Lateral- 
herzen vom 7—9. Segment, mächtige schwarze Lateralherzen im 10. und 11. 
Segment. Perlschnurartiges Dorsalgefäss vom 11—18. Segment. Fünf Paar 
Chylustaschen vom 10—14. Segment, entspringen ventrolateral und stehen 


5 


Abb. 4-5. Thamnodrilus botari sp. n. 4: Ventralansicht (G: Gürtel, Dp: Drüsenpapillen, Ps: Pu- 
bertätsstreifen); 5: Chylustaschen mit fjordförrmiger Struktur 


215 


in dorsaler Richtung frei. Der obere freie Teil der Chylustaschen abgerundet 
aber nicht abgeschnürt. Rispenschlauchtaschen im Querschnitt fjordförmig 
(Abb. 5). 

Männliche Geschlechtsorgane: Zwei Paar kleine, unpaarige Testikelblasen 
im 10. und 11. Segment, die ventromedian durch einen Schlauch miteinander 
verbunden sind. Zwei Paar kleine Samensäcke im 11. und 12. Segment. Drei 
Paar Samentaschen im 7—9. Segment, Samentaschenporen in Intersegmental- 
furche 6/7--8/9, in der Borstenlinie cd. Samentaschen mit langem Stiel und 
plattgedrückter Ampulle. Samentaschen nahezu gleich gross. 

Die neue Art unterscheidet sich von allen übrigen T’hamnodrilus-Arten 
durch die Lage der Pubertätsstreifen und durch die Form der Samensäcke. 

Die neue Art wird zu Ehren von Herrn F. Borg, Quito, benannt, der uns 
bei der Verwirklichung unserer Sammelreisen weitgehend behilflich war. 


Fundorte: Holotypus AF/540, Ekuador, Prov. Chimborazo, bei Malpote Bachrand am 
Waldufer, 1750 m, 4. IV. 1987, leg. LoxsA + CoLomA + Zıcsı. — Paratypen: AF/541, 7 Ex., Fun- 
dort wie beim Holotypus. — AF/542, 4+1 jv. Ex., Prov. Chimborazo, Chagmala, 1750 m, 4. IV. 
1987, leg. Loxsa + CoLoma + Zıosı. — AF/547, 2+1 juv. Ex., Prov. Cimborazo, Malpote hinter 
dem Dot, 4. IV. 1987, leg. Loksa + COLOMA + Zıcsı. 


Thamnodrilus excelsus (COGNETTI, 1904) 


Es liegen uns einige Exemplare von verschiedenen Fundorten vor, die im 
wesentlichen mit dem von CoGNETTI DE MARTIS an MICHAELSEN übersandten 
Exemplar aus der Typenserie übereinstimmen (Zoologisches Institut und 
Museum, Hamburg, Inv. Nr. V 3295, Thamnodrilus excelsus Coan. Festa, leg. 
Ecuador): 

Bei der Nachuntersuchung dieses Exemplares konnten wir deutlich 
erkennen, dass die Pubertätsstreifen sich auch auf das 1/4 19. und 1/2 24. Seg- 
ment erstrecken. Der Gürtel liegt bei diesem Exemplar auf dem 15 — 23. Segment. 
In der Originalbeschreibung wird die Lage der Pubertätsstreifen eindeutlich 
vom 20 —23. Segment angegeben und dies wurde auch von MICHAELSEN ange- 
nommen, obwohl bei dem auch von ihm eingesehenen Exemplar diese auch auf 
die benachbarten Segmente übergehen. Bei allen von uns untersuchten Exemi- 
plaren, bei adulten und präadulten gleicherweise, die in allen übrigen Kennzei- 
chen mit dem ÖOriginalstück und der ÖOriginalbeschreibung übereinstimmten, 
erstreckten sich die Pubertätsstreifen in konstanterweise auch auf das 1/2 19. 
und 1/2 24. Segment. 

Laut ÖOriginalbeschreibung sollen paarige Testikelblasen vorhanden sein. 
Unsere Beobachtungen stimmen mit denen von MICHAELSEN überein, der 
behauptet, dass die Organe eines Segmentes „durch ein querzylindrisches 
medianes Stück miteinander verbunden“ sind, also als unpaarige Testikelblasen 
aufgefasst werden können. Dies konnte auch bei unseren Exemplaren fest- 
gestellt werden, die ansonstim übrigen mit der Originalbeschreibung überein- 
stimmen. 


Fundorte: AF/536, 5 Ex., Prov. Chimborazo, Cerca Juan de Valesco, 2600 m, 5. IV. 1987, 
leg. Loxsa + Cotoma + Zıost. — AF/537, 16 juv. Ex., Funodıt wie AF/536. — AF/538, 3 Ex., 
Prov. Cotopaxi, San Francico de las Pampas: 4. und 10. 1986, leg. G. Oxore. — Prov. Cotopaxi, 
AF/263, 13 Ex., San Francisco de las Pampas, 8. IL. 86, lag. Loxsa + Onors + ZıosI. — Ebenda, 


216 


pe 


1] 


1 Ex., IV. 1986, leg. Onore. — Prov. Cotopaxi, AF/298, 20 Ex., Pueblo Quemado, 4000 m, 16. II. 
1986, leg. Loxsa + Zıose. — Droe, Pichincha, AF/320, 4 Ex., zwischen Quito und Sto. Domingo. 
2300 m, 19. II. 1986, leg. BENAVIDES + Loksa + Zıcosıt. — Ebenda, AF/324, 3 Ex., 1200 m, 19. II, 
1986, leg. BENAVIDES + LoxsAa + Zicsı. 


Pontoscolex corethrurus (Fr. MÜLLER, 1857) 


Fundorte: Ecuador, Prov. Cotopaxi, AF/283, 3 Ex., San Francisco de las Pampas, Naran- 
chito, 10. II. 1986, leg. LOKSA + ONORE + Zrcer, — Prov. Pichincha, AF/312, 2+3 juv. Ex., 
Pto. Quito, 20. II. 1986, leg. Loksa + BENAVIDES + Zıosı. — AF/313, 4 Ex.; AF/315, 20 Ex.; 
AF/326, 8+4 juv. Ex., zwischen Sto. Domingo und Quininde, 20. II. 1986, in Ölpalmenplantagen 
und am Ufer eines Baches, leg. BENAVIDES + LöksAa + Zıcsı. — Prov. Napo, AF/340, 5 Ex., 
Pto. Misahualli, 250 m, Urwald, 14. II. 1986; AF/845, S+9 juv. Ex., AF/346, 11+3 juv. Ex., 
zwischen Tena und Misahualli am Wegrand, 14. II. 1986, AF/347, 4+ 2 juv. Ex., Tena, 14. II. 1986, 
leg. Loxsa + BENAVIDES + Zıosı. — AF/248, 2 Ex., am Weg in Urwald, 14. II. 1986, leg. BENA- 
VIDES + LoKSA. — Prov. Pastaza, AF/849, 15+2 juv. Ex.,AF/353, 1+1 juv. Ex., Tnte. Hugo, 
Ortiz, 17. II. 1986, leg. BENAVIDES + Loxsa + Zıosı. — AF/351, 15 Ex., hinter Puyo, 15. II. 
1986, leg. BENAVIDES + LOKSA + Zıosı. 


Fam. LUMBRICIDAE CrAvs, 1876 


Aus der Familie Lumbricidae wurde aus Ekuador nur die Unterart Allolobo- 
phora caliginosa trapezoides (Ant. Die, 1828) gemeldet. Alle anderen Arten, 
die nachstehend angeführt werden, sind neu für die Fauna Ekuadors. 


Allolobophora caliginosa trapezoides (ANT. DÜGEs, 1828) 


Fundorte: Prov. Pichincha, Z/10805, 1 Ex., Quito, 2. DL 1986, leg. Onore. — Z/10791ı 
4 Ex., Z/10807, 3 Ex., Pifo, 18. II. 86, leg. Loxsa + Zıcsı, — Z/10789, 4 Ex., Pasochoa, Wiese. 
6. II. 86, leg. Loksa + BENAVIDES + Zıcst. — Z/10793, I Ex., zwischen Nona und Sto. Rosa, am 
Bachrand, 2750 m, 4. II. 1986, leg. BENAVIDES + Loksa + Zıosı. — Z/10794, 9 Ex., Cumbaya 
Finca Igor, 23. II. 1986, leg. Loksa + Zıcst. — Z/10799: 20 Ex., Puembo Finca Szabó, 25. II. 86 
leg. Zıcst. 
Allolobophora rosea (SAVIGNY, 1826) 


Fundort: Prov. Pichincha, Z/10806, 1 Ex., Quito, 2. III. 1986, leg. ONORE. 


Dendrobaena octaedra (SAvIGNY, 1826) 
Fundorte:Prov, Pichincha, Z/10792, 1 Ex., Quito, 6. I. 1984, leg. Naruchzz. — Z/10804 
1 Ex., Puembo, Finca Szabó, 25. II. 1986, leg. Zıcsr. 
Eisenia foetida (SAVIGNY, 1826) 


Fundort: Prov. Pichincha, Z/10801, 5 Ex., Puembo Finca Szah6, 25. II. 1986, leg. Zrcer, 


Eiseniella tetraedra tetraedra (SAVIGNY, 1826) 


Fundort: Prov. Pichincha, 2/10802, 10 Ex., Puembo Finca Szabó, 25. II. 1986, leg. Ziosı. 


217 


Octolasium lacteum (ÖRLEY, 1885) 


Fundorte: Prov. Imbabura, 2/10790, 5 Ex., Ibarra 22. II. 1986, leg. Loksa + Zıcst. — 
Prov, Pichincha, Z/10795, 7 Ex., zwischen Cumbaya und Tenebaco, Finca Igor, 23. II. 1986, leg. 
Loxsa + Zıcse — Z/10797, 1 Ex., Quito, 21. II. 1986, leg. Zıcsı. — Z/10798, 9 Ex., zwischen La, 
Merced und Alangasi, Finca Los Cypreses, 25. II. 1986, leg. Loxsa + BENAVIDES + Zıosı. — 
Z/10800, 8 Ex., Puembo Finca Szabó, 25. II. 1986, leg. Zıcsı. 


Octolasium cyaneum (SAVIGNY, 1826) 


Fundort: Prov. Pichincha, 2/10808, I Ex., Quito I. 1986, leg. ORRONEZ. 


Fam. MEGASCOLECIDAE Rosa, 1891 


Amynihas corticis (KINGBERG, 1867) 


Fundorte: Prov. Pichincha. Quito, AF/404, 1 Ex., 5. XII. 1983, leg. N. Davulas. — AF/ 
406, 8 Ex., 12. XII. 1984, leg. E. Fıarro. — AF/All, 1 Ex., 24. XII. 1984, AF/412, 1 .Ex., 25. 
XII. 1983, leg. R. Leon. — AF/417, 1 Ex., 3. II. 1985, leg. A. FREIRE, — AF/422, 1 Ex., 6. I. 
1985, leg. Pazaıno. — Conocoto, AF/420, 2 juv., 5, I. 1984, leg. L. SANTA MARIA. — AF/421, 
1 Ex., 7. XII. 1983, leg. L. Santa MARIA: — AF/329, 11. Ex., Pasochoa, 6. II. 1986. leg. BENAVI- 
DES + LokKsa + Zeen, — AF/402, 14 Ex., zwischen La Merced und Alangasi Finca Los Cypreses, 
26. Il. 1986, leg. BENAVIDES + LoKsA + Zrosr. — AF/409, 1 Ex., Puembo, Finca Szabó, 25. II. 
1986, leg. Zıcsı. — AF/410, 10 Ex., Cumbaya Finca Igor. 23. II. 1986, leg. LOKSA + Zıosı. 


Amynthas morrisi (BEDDARD, 1892) 


undort:Prov. Pichincha, Cunuyacu, AF/395, 1+ 3 juv, Ex., 25. I. 1986, leg. P. VEGA + 
5. M. Paz. 


Die beiden Amynthas-Arten sind neu für die Fauna Ekuadors. 


SCHRIFTTUM 


l. COGNETTI DE MaArrus, L. (1904): Oligocheti dell’ Ecuador. — Boll. Mus. Torino, 19/474/: 1—18. 
2. COGNETTI DE Mars, L. (1906): Gli Oligocheti della regione Neotropicale. IL — Mem, Accad. 
‘Forino, 56: 147 — 262. 
3. MICHAELSEN, W. (1910): Oligochäten von verschiedenen Gebieten. — Mitt. Mus. Hamburg, 
27:47 — 169. 
4. MICHAELSEN, W. (1913): Die Oligochaeten Columbias. — Mem. Soc. Neuchatel, Sc. Nat., 5: 
202 — 252. 
5. MICHAELSEN, W. (1918): Die Lumbrieiden, mit besonderer Berücksichtigung der bisher als 
Familie Glossoscolecidae zusammengefassten Unterfamilien. — Zool. Jahrb. Syst., 41: 1— 398. 
6. MICHAELSEN, W. (1936): On the genus Thamnodrilus Beddard. — Proc. Zool. Soc. London, 
1171-1173. 
. ZIOSI, A. (1988): Über eine neue Regenwurm-Gattung aus Ekuador (Oligochaeta: Glossoscole- 
cidae). — Regenwürmer aus Südamerika, 1. Acta Zool. Hung., 34:55 — 63.